Hotel Madreselva
Los Caños de Meca
Die Eigentümer von La Casa del Califa und Triperia no. 1 haben hier das Hotel Madreselva eröffnet.
Mit der Übernahme hat das Hotel auch gleich den unverkennbaren Stempel der neuen Eigentümer erhalten, der sofort ins Auge springt. Es bezaubert und ist genauso wie die anderen Hotels dieser Gruppe sehr einladend.
Los Caños de Meca ist ein kleines, am Strand entlang gebautes Dorf. Es liegt versteckt liegt hinter Hügeln und Wäldern, wo man während der Sommermonate zahlreichen Aktivitäten nachgehen kann. Hier herrscht eine ungezwungene Atmosphäre mit einladenden Restaurants und Cafés, Beach Bars und natürlich dem weitausgedehnten Sandstrand. Dieser Küstenabschnitt ist bekannt für seine ausgezeichneten Surf-, Windsurf-, und Skite-Möglichkeiten. Für weniger Geübte gibt’s auch mehrere Surfschulen.
Der Sandstrand hat jedoch auch Familien mit Kindern viel zu bieten.
Massentourismus sucht man hier vergeblich. Dieses Dorf ist nicht sehr bekannt und das Hotel Madreselva ist mit seinen 18 Zimmern schon das größte Hotel im Ort.
Alle Zimmer haben eine kleine Privat-Terrasse. Es gibt einen Swimmingpool, und das hoteleigene Restaurant ist von Mai bis Oktober geöffnet. Hoteleigener Parkplatz vorhanden.
Weiterhin gibt es im Dorf 2 kleine Supermärkte, und das war´s dann eigentlich auch schon. Für weitere Einrichtungen und Möglichkeiten muss man sich nach Vejer de la Frontera begeben, das 10 Autominuten entfernt ist.
Wenn Sie also gerne eine Zeitlang in ungezwungener Atmosphäre in einem hübschen kleinen Dorf verbringen möchten, wo längst nicht jeder hinkommt, sind Sie hier genau richtig!
Minuspunkte:
• Das Dorf ist einfach, aber genau das macht seinen Charme aus.
Pluspunkte:
• Zentrale Lage im Dorf
• Weitläufiger Sandstrand gegenüber vom Hotel
• Frisch renoviert von den neuen Eigentümern
Hotel Madreselva
Ausstattung
Hotel
- Von Mai bis Oktober Restaurant für Mittag- und Abendessen geöffnet. Preis für ein Drei-Gänge-Menu ca. € 28,- p.P.
- Bar.
- Swimmingpool.
- Garten.
- Internetzugang (WiFi) auf allen Zimmern.
- Kinder sind willkommen.
- 1 Zimmer ist rollstuhlgeeignet.
- Kein Lift (alle Zimmer im Erdgeschoss).
- Haustiere sind willkommen.
- Sie können über das Hotel verschiedene Ausflüge buchen.
- Hotel hat eigene Parkmöglichkeit (kostenlos).
- Hotel liegt mitten im Dorf Los Caños de Meca.
Zimmer
Alle Zimmer haben Klimaanlage (kalt und warm), TV und einen kleinen Safe. Zudem hat jedes Zimmer eine eigene kleine Terrasse.
Komplett ausgestattete Badezimmer mit Haartrockner.
Das Hotel hat 18 Zimmer: 17 Doppelzimmer und 1 Suite mit 2 Schlafzimmern, 2 Badezimmern, einer kleinen Küche, einer Sitzgelegenheit und einer großen Privatterrasse.
Diese Suite ist für 4 Personen geeignet.
Hotel Madreselva
Umgebung
Los Caños de Meca
Einst hauptsächlich von Hippies besucht. Heute jedoch ein malerischer, weiß ausgestreckter Sandstrand in geschützter Lage, eingebettet zwischen Dünen und Felsen. Der Strand ist sehr beliebt bei begeisterten Windsurfern, was genug sagt über den Wind und die Brandung an diesem Küstenabschnitt. Im Westen von Los Caños de Meca erreicht man in 10 Minuten zu Fuß den Leuchtturm Cabo de Trafalgar. Hier besiegte Nelson im Jahr 1805 die französische und spanische Flotte.
Außerdem liegen zwischen Caños de Meca und Barbate sehr schöne Strände. Die Küstenstraße schlängelt sich hier durch das Naturschutzgebiet Pinal de Barbate, eine breite Dünenreihe, bewachsen mit Pinienwäldern.
Aktiv
Surfen gehört zu den Hauptaktivitäten in Los Caños de Meca. Aber selbstverständlich kann man auch andere Dinge unternehmen, wie zum Beispiel Wandern oder Golf spielen (Golfplatz liegt 20 Autominuten entfernt bei Vejer de la Frontera).
Familie
Zum Schwimmen ist der Strand von Los Caños de Meca am besten geeignet.
Von Tarifa aus kann man während einer Bootsfahrt Walfische und Delfine beobachten. Im August und September können auch Schwertwale gesichtet werden.
In Jerez de la Frontera können Sie den Zoo besuchen, und auch die Reitschule ist sehr zu empfehlen.
Das touristische Zentrum von Cédiz kann man gut per Pferdekutsche erkunden.
Natur
Von Sanlúcar de Barrameda (92 km; 1 Stunde 25 Minuten pro Auto) aus können Sie mit dem Boot einen Ausflug zum Parque Nacional de Coto Doñana machen, der sich am gegenüberliegenden Ufer befindet. Der Park zählt mit zu den größten Sumpfgebieten Europas. Dieses ist ein besonders wichtiges Gebiet für die verschiedensten Vogelarten, von denen hier über 250 gezählt wurden. Davon überwintern über die Hälfte von ihnen, darunter auch Löffelreiher, Störche und die bei Besuchern so beliebten Flamingos.
Die beste Besuchszeit für den Park ist im Winter und im Frühling. Im Sommer ist das Sumpfgebiet ausgetrocknet. Dafür können Sie dann Hirschen, Wildschweine, Büffel und Fischotter beobachten. Mit einem guten Führer und etwas Glück können Sie sogar einen Luchs sehen!
Zwischen Arcos de la Frontera und Tarifa befindet sich das Naturgebiet Los Alcornocales. Dies sind die Korkwälder, die unschwer an den entrindeten Bäumen erkennbar sind.
Die folgenden Dörfer und Städte in der Umgebung sind einen Besuch wert.
Vejer de la Frontera (16 km; 18 Autominuten)
Ein charmantes weißes Dorf an prominenter Lage auf einem Hügel oberhalb der Meerenge von Gibraltar nach Cádiz, 10 km hinter der Küste. Vejer hat ein mittelalterliches Zentrum, sehr steile schmale Straßen und Gässchen mit hübschen weißen Häusern, Festungsmauern und einer maurischen Burg.
Medina Sidonia (43 km; 45 Autominuten)
Das weiße Dorf Medina Sidonia (zwischen Vejer de la Frontera und Jerez de la Frontera) liegt imposant auf einem Hügel zwischen Getreidefeldern. Das schönste historische Gebäude, die Kirche María la Coronada, befindet sich oben im Dorf. Dieses Dorf ist auch bekannt für seine traditionellen, süßen Kekse mit Honig und Mandeln, die Alfajores. Diese kann man u. a. in der Bäckerei an der Plaza de España kaufen.
Cádiz (61 km; 1 Autostunde):
Das moderne Cádiz ist eine lebendige Hafenstadt. Zu einem Stadtbesuch gehört unbedingt auch ein Spaziergang am Hafen entlang. Die historische Stadt liegt eingebettet in die aus dem Meer empor ragenden Festungsanlagen. Innerhalb des Stadtrings aus Mauern und Forts liegen Häuser und Paläste aus dem 18. und 19. Jahrhundert neben charmant-verfallenen Wohnvierteln mit schmalen Gässchen, kleinen Plätzen und zahlreichen Terrassen.
Das Castillo de Santa Catalina, die Festung auf der äußersten Spitze der Halbinsel, gehört mit zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Des Weiteren die Catedral Nueva, eine Kathedrale im Zentrum und das Museo de Cádiz, gelegen an der Plaza de Mina, die zu den schönsten Plätzen der Stadt gehört. Ebenfalls sehenswert sind die Barockkirche Oratorio de San Felipe Neri und die Kirche Oratorio de la Santa Cueva.
Tarifa (65 km; 1 Autostunde):
Das maurische Städtchen Tarifa liegt an der Grenze zur Costa de la Luz. Ein moderner Windenergiepark beherrscht das Erscheinungsbild dieser Gegend. Dank der idealen Windverhältnisse ist dieser Ort auch ein ganz ausgezeichnetes Surfgebiet. Tarifa ist daher auch ein richtiges Surf-Mekka! Die begeisterten Wind- und Kitesurfer sind hier eine hippie-ähnliche Community und geben Tarifa einen lässigen, alternativen Touch.
Der flach ablaufende Strand von Valle de Vaqueros, gleich nördlich von Tarifa, wird von Surfern dominiert. Hier entstehen neue Trends, Techniken und neues Material wird hier getestet. Auf jeden Fall einen Besuch wert, für Surfer wie Nicht-Surfer.
Jerez de la Frontera (74 km; 1 Stunde 10 Minuten pro Auto):
Jerez ist die Hauptstadt der Sherry-Produktion. Besuchen Sie eine der interessanten und unterhaltsamen Führungen in einer der Bodegas (Sandeman, Pedro Domecq, Gonzalez Byass). Wie unterscheidet man zum Beispiel einen Fino von einem Amontillado oder Oloroso Sherry?
Darüber hinaus ist Jerez bekannt für seine Reitschule, die Real Escuela Andaluza de Arte Ecuestra. Abgesehen von den Vorstellungen können Besucher beim Unterricht zuschauen oder an einer Führung durch die Ställe teilnehmen.
Weiterhin ist das Casa de Cabildo Viejo, das alte Stadthaus aus dem Jahr 1575, sehenswert, und man kann es sich auf einer der zahlreichen kleinen Terrassen auf dem Plaza Asunción gemütlich machen. Das Viertel San Mateo ist bekannt für seine Flamenco-Bars. Hier befindet sich auch das offizielle Flamenco-Zentrum: Centro Andaluz de Flamenco.
Arcos de la Frontera (82 km; 1 Stunde 25 Minuten pro Auto):
Arcos gehört mit seiner mittelalterlichen Altstadt, die unter historischem Denkmalschutz steht, zu den schönsten Städten Andalusiens. Von hier aus können Sie mit dem Auto eine Rundfahrt entlang malerischer Pueblos Blancos unternehmen. Bummeln Sie in Arcos auf den schmalen Pflasterstraßen an den Pueblos Blancos (weiße Dörfer) vorbei und genießen Sie die zauberhafte Atmosphäre auf den Plätzen und Patios. Das älteste Gebäude der Stadt ist das Castillo, eine verfallene Burg an strategisch günstiger Stelle oben auf dem Hügel. Von der Stadtmauer aus bietet sich Ihnen eine fantastische Aussicht über das Guadalete-Tal. Weiterhin sind die Kirchen Iglesia de Santa María de la Asunción, Iglesia de los Jesuitas und die Iglesia de San Pedro einen Besuch wert.
Das Gemeindehaus (Ayuntamiento) am Plaza de Cabildo ist mit seinen großartigen Decken im Mudéjar-Stil ebenfalls sehenswert.
Arcos ist auch bekannt für seine handgewebten Teppiche.
Und selbstverständlich können Sie Tagesausflüge in die berühmten Städte unternehmen:
Sevilla (161 km; 1 Stunde 55 Minuten pro Auto)